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VINTAGE

3. Dezember 2005
hören&essen&trinken
ein Fest der Sinne

19-ca.23 Uhr
Nordportal Baden
Schmiedestrasse 12/14
5400 Baden

www.nordportal.ch

unbedingt vorreservieren!
Reservation:
www.starticket.ch

nordportal und GNOM Baden laden ein zu:

VINTAGE hören & trinken & essen

Stéphanie Meyer, Cello
Anton Kernjak, Klavier
Lars Mlekusch, Saxophone
Matthias Würsch, Schlagzeug
Martin Lorenz, Schlagzeug (Gast)

Weine: Spezialitäten ausgewählt von Delinat

Speisen: Spezialitäten aus der Nordportal-Küche

Preise: 85.- / 70.- (ermässigt)
ohne Wein 15.- reduziert;

VINTAGE vereinigt Musik, Wein und Speise zu einem Ganzen. 
Die konzentrierte Wahrnehmung der Musik steht jedoch im
Mittelpunkt. In den Pausen zwischen den einzelnen Werken
werden Wein und kleine Speisen gereicht. Das Publikum
wechselt ständig zwischen Trink- und Konzertbereich. Ein
Wandel zwischen apollinischer und dionysischer Welt, deren
Grenzen im Lauf des Abends verschwimmen und vielleicht
sogar verschwinden. Das Publikum wird dabei nicht auf
unbequemen Konzertstühlen sitzen sondern sich im Raum
verteilt auf Matratzen oder Sesseln bequem einrichten.

Vintage wird unterstützt durch:
Aargauer Kuratorium
Stadt Baden
Gemeinde Wettingen
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung

PROGRAMM:                                                                                               

J. S. Bach (1685-1750)          
Prelude aus der Cello Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009

  • Begrüssung und Umtrunk
    Prosecco Di Valdobbiadene
    Parmesan, Chorizo, Oliven

Toshio Hosokawa (*1955)       
Vertical Time Study II für Saxophon, Klavier und Schlagzeug

J. S. Bach                               
Sarabande aus der Cello Suite Nr. 1 in G-Dur BWV 1007        

  • Spiropoulos Mantinia 2004,
    (Weisswein aus Griechenland)
    Ravioli mit Pinienkernen und Kräutern

Vadim Karasikov (*1972)        
Casus in Terminus für Cello, Saxophon und Klavier     

Jô Kôndô (*1947)                   
A Shrub für Saxophon, Marimba und Klavier

J. S. Bach                               
Sarabande aus der Cello Suite Nr. 2 in D-Moll BWV 1008        

  • Bianco La Cappuccina 2003,
    (Weisswein aus dem Veneto Italien)
    Lachsforellenfilet gebraten,
    serviert mit Brokkolireis

Anton Webern (1883-1945)   
3 kurze Stücke Op. 11 für Cello und Klavier

Heinz Holliger (*1939)            
Elis, 3 Nachtstücke für Klavier
1.     Verkündigung des Todes
2.     Todesangst und Gnade
3.     Himmelfahrt

Anton Webern                        
3 kurze Stücke Op. 11 für Cello und Klavier

2 Stücke (1899) für Cello und Klavier

Yoshihisa Taïra (*1937)          
Convergence I für Marimba solo                                 

J. S. Bach                               
Sarabande aus der Cello Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009        

  • Spiropoulos Oxylus,
    (Rotwein aus Griechenland)
    Lammkotelettes mit Ratatouille
    oder vegetarisch: Brätlinge mit Ratatouille

Alexander Vustin (*1943)       
Musique pour l’ange für Saxophon, Cello und Klavier

Christian Lauba (*1952)         
Hard für Tenorsaxophon                                

J. S. Bach                               
Gigue aus der Cello Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009    

  • La Cappuccina Arzimo,
    (Dessertwein aus Italien)
    Schoggikuchen mit Orangensalat
     

Terry Riley (* 1935)                
In C (Gast: Martin Lorenz, Schlagzeug)            

  • Barbetrieb

DIE MUSIKER

Stéphanie Meyer, Cello
wurde 1977 in Montreal geboren und beendete im Jahr 2003
ihre Studien bei Thomas Demenga in Basel mit dem
Solistendiplom (unterstützt durch das Migros Kulturprozent).
Seit Oktober 2003 studiert Sie an der Schola Cantorum
Basiliensis in der Klasse von Christophe Coin Barockcello.
Sie nahm an den Internationalen Meisterkursen in Prussia
Cove (England) teil, wo sie mehrmals mit Ralph Kirschbaum,
Steven Isserlis und Ferenc Rados arbeitete. Seit 1999 wurde
sie regelmässig zu Konzerten am „Open Chamber Music
Festival“ in Cornwall eingeladen. Als ehemalige Studentin von
Antonio Lysy an der McGill University in Montreal, wird
Stéphanie Meyer regelmässig zu Konzerten und Rezitals in
Kanada eingeladen. Im Sommer 2003 nahm sie zum dritten
Mal in Folge am „Young Artist’s Festival“ in Davos teil.
Daneben war sie auch an vielen anderen renommierten
Festivals zu hören, u.a. beim „Schleswig Holstein Musik
Festival“ wo Sie am ersten Pult unter Mstislav Rostropovitch
spielte, beim „New York Strings Seminar“ mit Jaime Laredo
sowie der „Santa Barbara Music Academy of the West“ in
Kalifornien, USA. Stéphanie Meyer war Preisträger an vielen
Wettbewerben wie dem 31st Canadian Broadcasting
Corporation Young Artist’s competition im Jahr 2001 wo sie
den zweiten Preis sowie den Spezialpreis für die beste
Interpretation des Kanadischen Werkes „Bellatrix“ vom
Komponisten Jeffrey Ryan, gewann. Kürzlich gewann sie den
ersten Preis des „BOG Förderpreis“ für junge Musiker sowie
ein Stipendium der „Friedl-Wald Stiftung“, beide in Basel.
Als Mitglied der « Cello:Fabrik » gegründet von Thomas
Demenga, spielte sie an den Festivals in Davos und Luzern.

Lars Mlekusch, Saxophon
wurde 1978 in Baden geboren und hat seine Saxophonstudien
bei Marcus Weiss an der Hochschule für Musik in Basel
(Lehr-, Konzert- und Solistendiplom mit Auszeichnungen)
und an der Northwestern University in Chicago bei Frederick
Hemke mit dem Master of Music abgeschlossen sowie bei
Studien mit Arno Bornkamp (Amsterdam) weitere Impulse
erhalten. Gastmusiker bei verschiedenen Ensembles und
Orchestern wie dem Klangforum Wien, SWR Sinfonieorchester
Freiburg und Baden-Baden, Sinfonieorchester Basel,
Ensemble Collegium Novum Zürich, Ensemble Kontrapunkte
Wien, Ensemble Stroma Wellington. Er spielte an
internationalen Festivals in Paris (Festival d’Automne),
Berlin (Musik-Biennale, März Musik), Ludwigsburg
(Schlossfestspiele), Tokyo (Suntory Hall), Christchurch NZ
(Arts Festival), Graz (Steirischer Herbst), Darmstadt
(Ferienkurse für Neue Musik), Brüssel (Ars Musica) oder
Donaueschingen. Mlekusch war von 2002 bis 2005 Mitglied
der Programmgruppe von GNOM. Eigene Projekte sind das
Duo Saxophonic mit Thomas Peter (Live-Elektronik), das Duo
Mlekusch/Wong mit dem Pianisten See Siang Wong oder das
Ensemble Modulable Preise und Auszeichnungen waren u.a.
zweimal den Studienpreis des Migros-Kulturprozents, Preis der
Friedl-Wald Stiftung und Gewinner der Silver Medal am
Chamber Music Competition Fischoff in den USA. Im Jahr
2003 erhielt er vom Kuratorium Aargau einen Förderbeitrag.
2005 wurde er an die Konservatorium Wien Privatuniversität
berufen wo er die Saxophonklasse leitet und unterrichtet
zudem seit dem Studienjahr 2004/2005 an der Hochschule
für Musik Basel. Er lebt in Wien.

Anton Kernjak, Klavier
entstammt einer slowenischsprachigen, österreichischen
Familie. Seine Ausbildung erhielt er zuerst an der Universität
„Mozarteum“ in Salzburg bei Prof. Christoph Lieske und
danach in der Konzertklasse von Rudolf Buchbinder an der
Musikhochschule in Basel, wo er seine Studien mit
Auszeichnung abschliessen konnte. Prägend war für ihn auch
der Unterrich mit dem ungarischen Pianisten Ferenc Rados,
und der Besuch von Meisterkursen mit György Kurtag bei den
„International Musicians Seminars IMS“ in Prussia
Cove – England. Anton Kernjak erhielt zahlreiche
Anerkennungen und Preise und war u.a. Preisträger beim
internationalen Klavierwettbewerb
„Johannes Brahms“ in Österreich. Künstlerisch widmet er sich
neben dem klassisch-romantischen Repertoire auch intensiv
der Neuen Musik. Wichtige Impulse dafür erhielt er von
Thomas Kessler und Jürg Wyttenbach. Als gefragter
Kammermusiker spielte er in verschiedenen Duo und
Trio-Besetzungen in vielen Ländern Europas, in Canada und
den USA – dort u.a. in der Weill R.H./Carnegie Hall in
New York. Er erhielt Einladungen zu Festivals wie den
„Worl Music Days“ in Luxembourg, dem „Festival international
de musique du chambre – Domaine Forget“ in Canada, dem
Konzertzyklus „Europiano“ in Bochum/Deutschland,
dem „Europäischen Musikmonat“ in Basel, dem „Davos
Musikfestival“, der Kammermusikreihe des „WDR“ in Köln und
andere.

Matthias Würsch, Schlagzeug
Der Schlagzeuger, Zymbalist und Glasharmonikaspieler
Matthias Würsch schloss seine Studien an der Musikakademie
Basel mit dem Solistendiplom ab und bildete sich bei
Jean-Pierre Drouet in Paris weiter. Er gastiert regelmässig bei
Ensembles für zeitgenössische Musik wie z.B. dem
Ensemble Modern, Ensemble Contrechamps oder dem
Chamber Orchestra of Europe. Er ist festes Mitglied der
Gruppe The B.E.A.M. und freies Mitglied im Ensemble
Phoenix Basel und Concertino Basel. Als Solist tritt er an
zahlreichen Festivals, in Rundfunk und Fernsehen im In- und
Ausland auf. Sein besonderes Interesse für die Glasharmonika
und das ungarische Zymbalon lässt ihn mit Orchestern wie
dem Orchestre National de France, dem
NDR-Rundfunkorchester, dem Tonhalleorchester Zürich, dem
Orchestre de la Suisse Romande, Sinfonieorchester SWR
Baden-Baden und Freiburg, HR, Bayerischer Rundfunk oder
dem Orchestre de Paris unter Dirigenten wie Sylvain
Cambreling, Michael Gielen, Lorin Maazel, Semyon Bychkow
oder etwa Charles Dutoit zusammenarbeiten. Matthias Würsch
ist Solist zahlreicher Uraufführungen von Heinz Holliger,
Vinko Globokar, Henry Dutilleux u.a. 1996 wurde er mit dem
Werkpreis für Musik des Kantons Basel-Landschaft
ausgezeichnet. Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich
Matthias Würsch auch intensiv theatralischen und
sprachakrobatischen Ausdrucksmöglichkeiten.