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Was ist «Home Delivery»?

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Living Room Music

«Zu Home Delivery II»


Was ist «Home Delivery»?


Mit HOME DELIVERY betritt GNOM privaten Raum. Für einmal bieten wir nicht fertig organisierte Konzerte an, sondern eine Palette von heimatlosen Programmen auf der Suche nach Aufführungsräumen. Sie haben einen grossen Wohnraum, ein Atelier, Büro oder Hallenbad und Stühle für das Publikum. Und Sie haben Lust, in ihrem Raum ein öffentliches oder privates Konzert zu veranstalten.

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Spielregeln


Sie wählen ein Programm aus und bestimmen ein Konzertdatum. In der Variante «öffentlich» bezahlen Sie eine Pauschale von Fr. 200.–. Von den möglichen Sitzgelegenheiten stellen Sie 20 für den öffentlichen Verkauf zur Verfügung. In der Variante «privat» bezahlen Sie Fr. 600.–. und der ganze Anlass gehört Ihnen!

GNOM beteiligt sich finanziell an allen Konzerten, so dass den Musikern eine Minimalgage zugesichert ist. Weiter unterstützt GNOM die privaten Veranstalter bei Vorbereitung und Durchführung des Anlasses und übernimmt in der Variante «öffentlich» die Ausschreibung und den Vorverkauf.
Alle Programme sind für die Aufführung in relativ kleinen Räumen geeignet. Die Musiker benötigen nichts – ausser natürlich ein gestimmtes Klavier oder einen gestimmten Flügel für «spielsache». Am Konzerttag erhält der Musiker/die Musikerin Zugang zum Konzertraum für die individuelle Vorbereitung.

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Anmeldung


Anmeldung bis spätestens Ende März 2003 an:
GNOM – Gruppe für Neue Musik Baden
Telefon: 056 282 43 65
Mail: gnom.baden@tiscalinet.ch

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Living Room Music


Peter Baumgartner, Powerbook

Peter Baumgartner macht sehr langsame elektroakustische Musik mit dem Computer. Häufig verwendet er Geräusche aus dem Alltag. Für dieses Programm möchte er gerne auch Klänge des Hauses verwenden, in dem das Konzert stattfindet.

Mögliche Daten: 12.–22. Mai und 26.–31. Mai 2003



Montag, 26. Mai 2003, 1930 Uhr
Allgemeine Berufsschule Zürich

Abteilung Druck-, Gestalter- und Malerberufe
Ausstellungsstrasse 104
8004 Zürich


Klänge unter der Zeitlupe

Peter Baumgartner macht elektroakustische Musik mit einem Lap-top und verwendet dafür vor allem Alltagsgeräusche oder mit Alltagsgegenständen erzeugte Klänge: Treppengeländer und Recyclingbehälter werden zu exotischen Perkussionsinstrumenten, während summende Kühlschränke und Lüftungen Borduntöne weben, die zu massiven Drones anschwellen können. Die entste-henden Klanglandschaften bewegen sich irgendwo zwischen Musique Concrète, Electronica und improvisierter Musik, wirken aber durch ihre fast psychedelische Langsamkeit oft wie unter dem Mikroskop betrachtet – oder von einem Satelliten aus. Intensität entsteht dabei weniger durch Beschleunigung und Verdichtung, als durch geduldiges Sich-Einlassen.


Peter Baumgartner

1967 in Liestal BL geboren. Frühe Kindheit in Arisdorf BL, Schulzeit in Reinach AG. C-Matur an der Kantonsschule Beromünster 1989.

Seit der Matur autodidaktische Beschäftigung mit Literatur, Musik und Geisteswissenschaften. Verschiedene literarische Arbeiten, seit 1998 vor allem Lautpoesie, also im Übergangsgebiet zur Musik. Seit 1999 musikalische Arbeiten mit dem Computer. Spielt solo und in Duos mit Christoph Schiller (präpariertes Klavier) und mit Christoph Hess (Turntables). Auftritte in Wil, Bern, Zürich und Basel.

Peter Baumgartner schreibt für die Basellandschaftliche Zeitung, die Aargauer Zeitung und für «dissonanz/dissonance» über experimentelle, improvisierte, komponierte und elektronische zeitgenössische Musik.

Seit 2000 ist er Vater von Lea Lisa Philomena.


Eintritt:

Fr. 25.–
Fr. 15.– für GNOMMitglieder, StudentInnen mit Legi und AHV-Bezüger
frei für StudentInnen der Abteilung Druck-, Gestalter- und Malerberufe

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